
Wichtiger für den Kärntner war aber, dass er den Abstand auf Verfolger Janne Ahonen nun auf 410 Punkte ausgebaut hat. Der zweite Durchgang wurde nach zwei Startversuchen wegen wechselnden Windes abgebrochen und daher nicht gewertet.
Rang drei ging an den Schweizer Simon Ammann. Freitag-Sieger Gregor Schlierenzauer landete mit einem 132-Meter-Sprung auf Rang 8. Die weiteren ÖSV-Adler: Andreas Kofler (12.), Martin Koch (15.), Wolfgang Loitzl (20.) und Arthur Pauli (23.).
"Das Warten war es trotzdem wert. Dass ist man den begeisterten Polen hier fast schuldig. Der Abbruch geht aber absolut in Ordnung", meinte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner. 30.000 Zuschauer jeden Tag im Stadion, Tausende davor - die Begeisterung kennt in Polen keine Grenzen. Umso erfreuter reagierten die Massen auf den vierten Platz ihres in dieser Saison noch sieglosen Helden Adam Malysz.
"Morgi hat im ersten Durchgang den besten Wettkampfsprung von allen gezeigt. Er hat sich von den 'Rückschlägen', die er nicht beeinflussen konnte, nicht aus der Bahn werfen lassen", freute sich Pointner, und sprach dabei die wechselnden Bedingungen der vergangenen Konkurrenzen an. Anders Bardal, der seinen ersten Weltcuperfolg feierte, sei aber dennoch ein verdienter Sieger, auch wenn bei seinem Sprung bessere (Aufwind-)Bedingungen geherrscht hatten.
Für den Weltcup-Tross geht es bereits am Mittwoch weiter nach Japan, wo am 2./3. Februar eine WM-Revanche auf dem Okurayama-Bakken in Szene geht. Auf jeden Fall mit Thomas Morgenstern, der sich im Kampf um den ersehnten Weltcup-Gesamtsieg keine verschenkten Punkte leisten kann. Auch Ahonen wird den Trip nach Fernost machen.









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