
Schiegl/Schiegl zeigten zunächst die viertschnellste Laufzeit, ehe die WM-Sechste Reithmayer als Zweite und Abentung, der Zehnte im Einzel, als Dritter das erste Edelmetall für die ÖRV-Rodler absicherten. Im Endklassement lagen die rot-weiß-roten Athleten schließlich 0,182 Sekunden vor der Bronze-Mannschaft aus Lettland. Hinter Deutschland, das neun von zehn möglichen Medaillen holte, beendete Österreich die Medaillenbilanz damit auf Rang zwei.
Gesteckte Ziele erreicht
"Wir haben die gesteckten Ziele erreicht und können mit den beiden Medaillen sehr zufrieden sein. Es haben teilweise extrem schwierige Bedingungen geherrscht, aber wir haben den Deutschen zumindest zwei Medaillen entreißen können", analysierte Chefcoach Rene Friedl. Der Deutsche war von der Dominanz seiner Landsleute nicht überrascht. "Die Bahn stellt hohe Ansprüche an die Athleten und die deutsche Mannschaft kennt sie natürlich." Bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid im kommenden Jahr würden "die Karten wieder neu gemischt" werden.
Sportdirektor Markus Prock erhoffte sich von den Erfolgen mehr Unterstützung von sportpolitischer Seite. "Wir sind stolz, in einer Olympischen Sportart wieder die zweitbeste Nation hinter Deutschland zu sein. Ich hoffe, dass dies in Zukunft auch höher anerkannt wird", meinte der Ex-Weltklasseathlet.









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