
Neben Schönfelder durfte bei den Österreichern nur noch der Tiroler Romed Baumann, der Achter (+1,86) wurde, mit seiner Leistung zufrieden sein. Denn Benjamin Raich, der in der Abfahrt nicht über Rang 34 hinausgekommen war, musste sich am Ende mit Rang 18 begnügen, Mario Matt, bei Halbzeit auch nur 31., schied im Slalom aus.
Scheiber mit Patzer in der Abfahrt
Speed-Spezialist Mario Scheiber hatte seine Chance auf eine gute Platzierung ebenfalls in der Abfahrt vergeben, als er sich am Start mit dem linken Ski auf das Ende des rechten gestiegen war und nur mit extremer Akrobatik einen Sturz verhindert hatte. In der Endwertung landete der Tiroler auf Platz 24. Der Salzburger Georg Streitberger, als Zehnter bester ÖSV-Mann in der Abfahrt, ergatterte als 30. noch einen Weltcup-Punkt.
Miller, der nun wie der Tiroler Stephan Eberharter als Nummer sieben der "ewigen Rangliste" bei 29 Weltcup-Siegen hält, wusste, wo er den Grundstein zum Sieg gelegt hatte: "In der Abfahrt ist es heute absolut großartig für mich gelaufen, vor allem im oberen Teil."
Bode Miller ist müde
Gleichzeitig betonte der Kitzbühel-Sieger, dass er nach der anstrengenden Schladming/Chamonix-Woche fix und fertig sei. "Ich bin ziemlich müde, auch weil ich heute fast immer nur auf einem Ski gefahren bin. Mein Körper fühlt sich fürchterlich an. Ich werde jetzt einmal richtig ausschlafen", kündigte Miller an.
Schönfelder mit spektakulärem Sprung
Auch bei Schönfelder hatten die Strapazen ihre Spuren hinterlassen. Der 30-jährige Bleiburger kam bei einem Sprung in der Abfahrt in Rückenlage, verhinderte zwar einen Sturz, erlitt aber eine Schuhrandprellung. Trotzdem gelang Schönfelder im Slalom noch der Sprung von Platz 20 aufs Stockerl.
"Im Slalom bin ich im Finish eingegangen, weil ich körperlich doch schon müde war. Ich habe die ganze Woche gespürt, vor allem die Abfahrt", erklärte Schönfelder, der an diesem Wochenende sein Talent zum Allrounder und künftigen ÖSV-Mann für die Gesamtwertung unter Beweis gestellt hat.
Endstand der Super-Kombination in Chamonix:
1. Bode Miller (USA) 2:34,58 Minuten (1:41,70-52,88)
2. Ivica Kostelic (CRO) 2:35,03 +0,45 (1:43,18-51,85)
3. Rainer Schönfelder (AUT) 2:35,92 +1,34 (1:43,68-52,24)
4. Peter Fill (ITA) 2:36,24 +1,66 (1:42,96-53,28)
5. Julien Lizeroux (FRA) 2:36,30 +1,72 (1:44,93-51,37)
6. Jean-Baptiste Grange (FRA) 2:36,40 +1,82 (1:45,03-51,37)
7. Christof Innerhofer (ITA) 2:36,42 +1,84 (1:44,08-52,34)
8. Romed Baumann (AUT) 2:36,44 +1,86 (1:43,58-52,86)
9. Daniel Albrecht (SUI) 2:36,66 +2,08 (1:43,39-53,27)
10. Andrej Jerman (SLO) 2:36,67 +2,09 (1:42,36-54,31)
11. Ales Gorza (SLO) 2:36,95 +2,37 (1:44,30-52,65)
12. Patrick Staudacher (ITA) 2:37,20 +2,62 (1:42,97-54,23)
13. Markus Larsson (SWE) 2:37,26 +2,68 (1:44,93-52,33)
14. Pierre Paquin (FRA) 2:37,27 +2,69 (1:43,54-53,73)
15. Andrej Sporn (SLO) 2:37,39 +2,81 (1:43,67-53,72)
16. Natko Zrncic-Dim (CRO) 2:37,50 +2,92 (1:44,07-53,43)
17. Niklas Rainer (SWE) 2:37,62 +3,04 (1:43,16-54,46)
18. Benjamin Raich (AUT) 2:37,73 +3,15 (1:44,83-52,90)
19. Lars Elton Myhre (NOR) 2:37,93 +3,35 (1:44,28-53,65)
20. Hans Olsson (SWE) 2:37,97 +3,39 (1:44,07-53,90)
21. Francois Bourque (CAN) 2:38,47 +3,89 (1:43,65-54,82)
22. Florian Eisath (ITA) 2:38,53 +3,95 (1:44,47-54,06)
23. Cornel Züger (SUI) 2:38,61 +4,03 (1:43,70-54,91)
24. Mario Scheiber (AUT) 2:38,81 +4,23 (1:45,09-53,72)
25. Krystof Kryzl (CZE) 2:38,82 +4,24 (1:44,59-54,23)
26. Paul Stutz (CAN) 2:38,91 +4,33 (1:45,64-53,27)
27. Didier Cuche (SUI) 2:39,03 +4,45 (1:42,02-57,01)
28. Adrien Theaux (FRA) 2:39,56 +4,98 (1:44,93-54,63)
29. Rok Perko (SLO) 2:40,08 +5,50 (1:44,01-56,07)
30. Georg Streitberger (AUT) 2:40,13 +5,55 (1:43,27-56,86)









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