Peter Penz und Georg Fischler klassierten sich als zweitbestes österreichisches Team auf dem fünften Rang, die österreichischen Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger mussten sich wegen Abstimmungsproblemen mit dem Material mit dem siebenten Rang begnügen.
"Gewaltiges Comeback"
Nach der für den ÖRV erfolgreichen EM in Cesana (zweimal Silber, einmal Bronze) zeigten Schiegl/Schiegl im thüringische Wintersportzentrum trotz ungünstiger Vorzeichen zwei konstant starke Läufe (43,639 Sek./4., 43,471/3.). "Wir konnten uns auf die schwierigen Wetterbedingungen bestens einstellen, nach unserem schweren Sturz bei den Europameisterschaften in Cesana ist das für uns natürlich ein gewaltiges Comeback", meinte Tobias Schiegl, der in Italien unter anderem eine Rippenprellung erlitten hatte.
Die österreichischen Staatsmeister profitierten auch vom Rückfall der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei liegenden Südtiroler Gerhard Plankensteiner/Oswald Haselrieder. "Es war uns von vorneherein klar, dass für uns eine Medaille hier in Oberhof auch im Doppelsitzer alles andere als nur zum Abholen sein wird, der Rennverlauf hat das bestätigt", meinte der österreichische Cheftrainer Rene Friedl.
Gute Mannschaftsleistung der Österreicher
Neben den Medaillengewinnern boten auch Penz/Fischler ein starke Leistung, die beiden Linger-Brüder waren mit Platz sieben natürlich nicht zufrieden. "Im Doppelsitzer sind wir mit Deutschland mannschaftlich die stärkste Nation. Schade ist es um die Lingers, die ebenfalls zwei gute Läufe hatten - das Schienenmaterial ist bei diesen nassen Bedingungen nicht so gelaufen wie erhofft", urteilte Friedl.
Die WM wurde noch am Sonntag-Nachmittag mit dem Staffelbewerb, in dem Österreich ebenfalls gute Medaillenchancen hat, abgeschlossen. Für den ÖRV waren Martin Abentung, Nina Reithmayer und die frischgebackenen Medaillengewinner Schiegl/Schiegl im Einsatz.









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