Spendenaffäre
Britische Labour-Partei im Zwielicht
Johnsons Büro erklärte in einer ersten Stellungnahme, die Spenden seien zwar gemeldet, bei der Wahlkommission aber nicht registriert worden. Daher seien die Unterlagen inzwischen ein zweites Mal ausgefüllt worden.
Die Glaubwürdigkeit der Regierung Brown und seiner Labour-Partei ist bereits durch andere Teile der als „Donorgate“ bezeichneten Spendenaffäre erschüttert. Im November hatte Labour-Generalsekretär Peter Watt im Zusammenhang mit regelmäßigen geheimen Zuwendungen von insgesamt mehr als 600.000 Pfund, die der Geschäftsmann David Abrahams der Labour-Partei seit 2003 über Mittelsmänner zukommen ließ, seinen Rücktritt erklärt.
Der inzwischen zurückgetretene Arbeitsminister Hain hatte vor kurzem zugegeben, im Zuge seiner erfolglosen Kandidatur für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Labour-Partei im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 103.000 Pfund nicht ausgewiesen zu haben.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.