Mit diversen Transparenten zogen die teils vermummten Kundgebungsteilnehmer über den Maria Theresien-Platz zur Hofburg, wo Mitglieder schlagender Burschenschaften feierten. Dabei wurden Knallkörper und Leuchtstifte gezündet. Vor der Hofburg wurden die Demonstranten von Polizeikräften aufgehalten.
Nachdem die Versuche, die polizeiliche Abriegelung zu durchbrechen, fehlgeschlagen waren, zog die Menschenmenge über die Mariahilfer Straße weiter. "Dabei haben die Randalierer unter anderem Mistkübel in Brand gesetzt und Schaufenster eingeschlagen", bestätigte Werner Autericky, Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT).
Die genaue Teilnehmergruppierung müsse man sich erst ansehen. "Es handelte sich jedenfalls um eine spontane Formierung", so Autericky. Im Bereich Morizgasse gelang es, die Teilnehmer an der unangemeldeten Kundgebung zu zerstreuen, so dass keine weiteren Straftaten begangen wurden. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.










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