Arbeitnehmer und Krankenstand - das passt irgendwie nicht zusammen - zumindest, wenn es nach der gängigen Meinung der meisten Chefs geht. Dennoch trifft es die Steirer immer öfter, zwölf Mal hüteten sie im Vorjahr durchschnittlich das Krankenbett. Schuld daran ist aber nicht nur die Grippe, wie Wolfgang Umgeher als Vizedirektor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA weiß: "Es gibt Arbeitsplätze, die einfach ein größeres Risiko darstellen. Auf Baustellen oder in Metallverarbeitungsbetrieben kommt es immer wieder zu Unfällen, teils zu sehr schweren."
31.000 Arbeitsunfälle in der Steiermark
Im Vorjahr hat es allein in der Steiermark 31.000 "Hackler" erwischt, die direkt vom Arbeitsplatz in die Krankenhäuser gebracht werden mussten. Das sind zwar um 5,3 Prozent weniger Unfälle als 2006, dennoch sind es fast doppelt so viele wie etwa in der Bundeshauptstadt Wien.
Pendeln birgt großes Risiko
Risikoreich ist aber auch der Weg von und zur Arbeit, wie die AUVA feststellen musste. Schließlich sind vor allem steirische Pendler immer öfter in Verkehrsunfälle verwickelt.









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