Alleingelassen
Tausende tote Tiere wegen US-Immobilienkrise
Ausland
25.01.2008 18:11
Die anhaltende Immobilienkrise in den USA trifft nicht nur Menschen, sondern auch deren Haustiere schwer: Tierschützern zufolge verhungern in verlassenen Häusern immer öfter Hunde und Katzen. Tausende Tiere werden auch ausgesetzt, die meisten Tierheime sind längst überfüllt.
2007 wurden in den USA etwa zwei Millionen Häuser und Wohnungen wegen Zahlungsunfähigkeit ihrer Eigentümer beschlagnahmt. Die Folgen sind dramatisch - auch für die vierbeinigen Lieblinge der auf die Straße gesetzten Bewohner.
"Wir finden immer wieder verhungerte Tiere", erklärt Stephanie Shain von der US-Tierschutzvereinigung "Human Society". "Kratz- und Beißspuren an Türen und Fenstern erzählen von ihrem verzweifelten Todeskampf. Viele Besitzer sperren Hunde und Katzen sogar in Schränke, wenn sie ausziehen, damit Nachbarn nichts hören. In einem verlassenen Haus in Cincinnati fanden Mitarbeiter 60 völlig verwahrloste Katzen. Unsere Heime sind überfordert."
Symbolbild

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