20 Stunden gequält

Schafe bis auf die Knochen wundgescheuert

Österreich
25.01.2008 23:33
In der Nacht auf Freitag wurde in Kärnten ein polnischer Tiertransporter gestoppt, in dem sich Hunderte Schafe und Lämmer auf engstem Raum zusammengepfercht befanden. Die Tiere waren bereits seit 20 Stunden am Weg von Polen in die Nähe Roms und befanden sich in einem erbärmlichen Zustand.

Zwei der bedauernswerten Tiere waren bereits verendet. Ein Tierarzt zeigte sich am Freitagnachmittag gegenüber dem ORF-Radio schockiert: Es sei für die meisten unmöglich gewesen, die Tränke zu erreichen, einige hätten schwere Verletzungen erlitten, da sie viele Stunden eingeklemmt gewesen seien. Zwei Schafe waren laut dem Veterinär bis auf die Knochen wundgescheuert und lagen in ihrem Blut, bei einem Lamm habe er Brüche festgestellt. "Wahrscheinlich ist es schon so verladen worden", vermutete der Tierarzt.

Nach einem Aufenthalt in Kärnten, während dem die Schafe zu fressen und trinken bekamen, wurden sie am späten Nachmittag wieder verladen, um die letzte Etappe ihrer Reise nach Italien anzutreten.

Symbolbild

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