Ein 38-jähriger Oberösterreicher soll von Oktober bis Dezember des Vorjahres von einem 29-jährigen Bayern mehrfach Kokain geliefert bekommen haben, damit er es an Abnehmer in Bayern und im Bezirk Braunau mit Gewinn weiterverkauft. Den Erlös daraus hätte er an den 29-Jährigen abliefern sollen. Insgesamt soll ein halbes Kilogramm Kokain im Wert von mindestens 50.000 Euro gedealt worden sein.
Doch der 38-jährige verbrauchte das Suchtgift zum Teil selbst und konnte die Schulden bei seinem Lieferanten nicht bezahlen. Der bedrohte ihn daraufhin mit einer Pistole. Die Suchtgiftfahnder des Bezirkes Braunau schalteten ihre Kollegen jenseits der Grenze ein. Ein Sondereinsatzkommando der deutschen Polizei nahm den 29-Jährigen an seinem Wohnort in Bayern fest. Der 38-jährige Oberösterreicher wurde auf freiem Fuß angezeigt. Die Kriminalpolizei Passau hat inzwischen die Führung der weiteren Amtshandlungen übernommen. Die Abnehmer des Suchtgiftes in beiden Ländern sollen noch ermittelt werden.
Symbolbild










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