Frau Dr. Ulrike Molin vom Allergie-Ambulatorium Rennweg rät dazu, erste, nicht allzu starke Symptome durchaus mit homöopathischen Mitteln (z. B. „Similisan“) aus der Apotheke zu bekämpfen. Nasenspülungen mit Kochsalzlösung können Erleichterung bringen. Tränende Augen können mit Augentropfen lokal behandelt werden.
Eine sehr guter Tipp ist auch, nach einem Spaziergang die Kleidung zu wechseln und sich die Haare zu waschen. Der Pollenflug ist meistens in den frühen Morgenstunden am heftigsten, deshalb empfiehlt es sich, bei geschlossenem Fenster schlafen.
Auf Nüsse verzichten
Wer weiß, dass er gegen Erle, Hasel und Birke allergisch ist, sollte ab jetzt auf Nüsse und Steinobst verzichten, da sie ähnliche Allergene beinhalten und deshalb Kreuzallergien auslösen können.
„Wenn der Gaumen anfängt zu kratzen und es im Hals juckt, sollte man sich aber vom Arzt ein Antihistamin verschreiben lassen“, empfiehlt die Allergologin. Erste Anlaufstelle dafür ist der Hausarzt, der dann eine Überweisung in ein Allergie-Ambulatorium macht. Dort kann innerhalb von zwanzig Minuten mit einem sogenannten „Scratch“-Test festgestellt werden, welche Pollen genau die Allergie auslösen. Eine maßgeschneiderte Behandlung kann begonnen werden.












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