Milans-Geschäftsführer Galliani war erst kürzlich unter Polizeischutz gestellt worden, nachdem Drohungen aus Kreisen von radikalen Fangruppen, den so genannten "Ultras", eingegangen waren. Der 63-Jährige wird Tag und Nacht bewacht. Die Beziehungen zwischen dem Mailänder Club und den "Ultras" sind gespannt.
Im Mai hatte die Polizei sieben Milan-"Ultras" festgenommen, die die Club-Führung erpresst haben sollen. Gegen weitere drei "Ultras" wurden Ermittlungen eingeleitet. Laut den Ermittlern sollen die Chefs der Fangruppen Geld verlangt haben, um dem Club Krawalle zu ersparen, die zu Sanktionen des italienischen Verbandes bzw. der UEFA geführt hätten.
Pistolenkugeln auch an Inter Mailand geschickt
Nach AC Milan hat auch Stadtrivale Inter Mailand von Unbekannten einen Drohbrief mit Pistolenkugeln erhalten. Der Brief enthalte Schimpfwörter und Drohungen gegen Inters Chef Massimo Moratti und einige Spieler des Vereins, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Postsendung wurde an den Inter-Sitz in Mailand geschickt.









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