Von Zug überrollt
18 Bahnarbeiter in China getötet
Dem staatlichen Fernsehen zufolge herrschte auf der betroffenen Strecke von Peking in die Hafenstadt Qingdao zwar für Abendzüge von 21.00 Uhr an ein Tempolimit von 45 Stundenkilometern, um nächtliche Gleisbauarbeiten zu ermöglichen. Allerdings hätten die Arbeiter ihren Dienst früher angetreten und der Zug sei noch mit 120 Stundenkilometern gefahren.
Um die genauen Umstände der Katastrophe aufzuklären, entsandten die Behörden und das für die Bauarbeiten zuständige Unternehmen Mitarbeiter zum Unglücksort. Das zuständige Bauunternehmen erklärte, in der Region schneie es unaufhörlich, die Verkehrsverhältnisse und Telefonverbindungen seien miserabel, deshalb gebe es vorerst keine neuen Informationen von der Unglücksstelle.
In China hat es bereits eine ganze Reihe von Zugkatastrophen gegeben: Im März 2002 starben acht Arbeiter in der Provinz Hunan durch einen heranrasenden Schnellzug. Bei der bisher größten Katastrophe, einer Kollision zweier Züge, kamen 1997 ebenfalls in Hunan 126 Menschen ums Leben, weitere 200 wurden verletzt.



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