Der Kachelofen im Wohnraum eines Einfamilienhauses war erst seit November des Vorjahres in Betrieb, doch hatte sich in letzter Zeit seine Heizleistung verringert. Deshalb beauftragte die 36-jährige Besitzerin eine Firma, den Ofen zu warten. Mittwochnachmittag kam ein junger Hafner, der im Inneren des Ofens Teerablagerungen feststellte – die zum Wärmeverlust geführt hatten.
Spiritus-Dämpfe führten zur Explosion
Der 21-Jährige beschloss, den Ofen auszubrennen. Deshalb schüttete er Spiritus in die Reinigungsöffnung, es soll etwa ein Viertelliter gewesen sein. Als er ihn anzündete, kam es plötzlich zu einer heftigen Explosion – bei der es den Ofen zerriss. Ein Experte stellte fest, dass in dem noch warmen Ofen Spiritusdämpfe entstanden waren, die sich explosionsartig entzündeten.
Gesicht und Arme verbrannt
Der junge Deutschlandsberger musste mit schweren Verbrennungen im Gesicht und an den Unterarmen ins Krankenhause gebracht werden. Durch die Druckwelle wurden auch zahlreiche Antiquitäten, die im Wohnzimmer standen, demoliert.










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