Sonderbare Agenda
Sarkozy in Indien: Waffen-Deals und Ghandi
Ghandi, der spirituelle Geist der indischen Unabhängigkeitsbewegung, erfand einst den zivilen Ungehorsam, mit dem er die Massen mobilisierte und in einem friedlichen Kampf der Tyrannei Widerstand leistete.
Staatsbesuch für Waffen-Deals
Sarkozy bedauert im Gespräch mit der "Hindustan Times" hingegen, dass Indien das Programm zur Lieferung von 197 Eurocopter-Hubschraubern des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS stoppte.
Eurocopter habe die Lieferung von Hubschraubern angeboten, die "den Bedürfnissen der (indischen) Streitkräfte entsprachen", sagte Sarkozy. "Ich bedaure, dass das nicht zustande gekommen ist, auch wenn ich die Entscheidung der indischen Regierung respektiere".
Frankreich bietet an, für rund 1,5 Milliarden Euro 51 Kampfjets des Typs Mirage-2000 zu modernisieren. Indien ist das französische Angebot aber angeblich zu teuer. Am Samstag will Sarkozy der Parade zum Jubiläum der Ausrufung der indischen Republik 1950 beiwohnen. Dabei soll auch die Kranzniederlegung erfolgen.
Inder wollen Carla Bruni
Während indische Zeitungen darüber spekulierten, Sarkozys Partnerin Carla Bruni könne entgegen den Ankündigungen doch nach Neu Delhi mitgereist sein, bekräftigte das französische Präsidialamt, dies sei nicht der Fall.



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