Blutiger Protest
150 russische Häftlinge schneiden sich Adern auf
Ausland
24.01.2008 18:41
Knapp 150 Häftlinge haben sich in Russland aus Protest gegen das Gefängnispersonal die Adern aufgeschlitzt. Im Gefangenenlager Tagchtamygda in der östlichen Region Amur fügten sich insgesamt 142 Insassen durch Rasierklingen Verletzungen im Schulterbereich zu, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
Die Wunden seien von Ärzten als "nicht gesundheitsbedrohend" eingestuft worden, hieß es. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am 16. Jänner, nachdem das Gefängnispersonal versucht hatte, verbotene Materialien zu beschlagnahmen, und auf die sich wehrenden Häftlinge einschlug.
In Russland kommt es aus Protest gegen harte und unhygienische Haftbedingungen häufiger zu Selbstverletzungen von Gefangenen.
Symbolbild

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