Die Testpaare wurden in vier Gruppen unterteilt. In der ersten Gruppe sprachen beide Partner Probleme offen an. In der zweiten und dritten Gruppe machte jeweils nur ein Partner seinem Ärger Luft. Die vierte Gruppe bestand aus Paaren, in denen beide ihre Wut hinunterschluckten.
Bei den 26 Paaren, die Konflikte nicht offen austrugen, traten 13 Todesfälle auf, bei allen anderen 166 Paaren gab es insgesamt nur 41 Tote! "Ein guter Streit ist gesund", sagt Studienleiter Ernest Harburg: "Diejenigen, die ihrem Ärger keinen Raum lassen und alles mit sich selbst ausmachen, haben ein Problem." Die Forscher glauben, dass unterdrückte Konflikte Stress auslösen und so indirekt Blutdruck, Immunsystem oder den Magen-Darm-Trakt negativ beeinflussen.
Symbolbild









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