Vier bis fünf Mal im Jahr ist es der Fall, dass Babys mit einer solchen Art von angeborenem Herzfehler in der Uniklinik für Kinder- und Jugendheilkunde operiert werden; die Grazer sind darauf spezialisiert. Aber: "Herzkathetereingriffe der Art in dieser Gewichtsklasse wurden weltweit bisher höchstens drei Mal durchgeführt. In Österreich noch nie", erklärt der Leiter der Kinderkardiologie, Prof. Albrecht Beitzke.
Ärzte sind stolz
"Der Eingriff ist jetzt drei Wochen her, das Mäderl entwickelt sich ganz prächtig. Wir freuen uns sehr darüber." Und ein bisserl stolz ist Prof. Beitzke natürlich auch.
Winziges Herz
Um die Dimensionen erahnen zu können: Das Kind, das sieben Wochen zu früh geboren wurde, war mit 110 Deka extrem winzig. Das Herz ist da gerade drei mal zwei Zentimeter groß. Beim stundenlangen Eingiff wurde die nur 4,5 Millimeter große Aortenklappe, die hochgradig verengt war (damit kann aus der Herzkammer nicht genug Blut in den Körper gepumpt werden, Herzversagen ist vorprogrammiert) mittels Ballonkatheter gedehnt.









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