So lange halten die Lithium-Ionen-Akkus, die in der Fahrzeugmitte unter dem Boden liegen und den Fahrzeugschwerpunkt tief halten. Danach muss der Fisker Karma an die Steckdose - oder der Vierzylindermotor an Bord wird gestartet, der dann wiederum für Akkuladung sorgt. Sogar die Bremsenergie wird genutzt, um für Power zu sorgen.
Auch das optionale Solardach liefert Strom, mit dem dann auch die Klimaanlage betrieben wird. Zusätzlich will Fisker Solarzellen fürs Garagendach anbieten.
Schicksalhaft fahren
Der Fisker Karma heißt Karma, weil man durch umweltfreundliches Fahren "gutes Karma schaffen kann", wie man in Buddhismus und Hinduismus glaubt.
Satt und elegant steht der Viertürer auf seinen 22-Zoll-Rädern und ist schöner als jedes andere Sportcoupé, das derzeit durch unsere Köpfe geistert. Von hinten erinnert die Karosserie an einen Maserati. Um das Fahrzeuggewicht gering zu halten, setzt Fisker auf Aluminium-Leichtbau. Die Abmessungen vergleicht er in der Höhe mit dem Porsche 911, die Länge mit dem Mercedes CLS, die Breite mit dem 7er BMW.
Es gibt zwei Antriebs-Modi: Stealth Drive und Sport Drive, wobei Erstgenanntes für gelassenes, sparsames Gleiten gedacht ist, "Sport" sagt sowieso schon, was Sache ist. Der Innenraum ist geprägt durch edle Materialien, spacige, berührungssensitive Bedienelemente und viel buntes Licht.
Bis zu 15.000 Stück sollen pro Jahr gebaut werden. Als Basispreis ist von 80.000 Dollar die Rede.
Klage gegen Fisker wegen Ideenklaus
Ein kleines Fragezeichen schwebt aber noch über der Sache. "Tesla Motors", ebenfalls Hersteller eines Elektrosportlers, bezichtigt Fisker des Ideenklaus und ist vor Gericxht gezogen. Immerhin hat Fisker bei Tesla gearbeitet. Er hatte 2007 den Designauftrag für eine neue Elektro-Limousine von Tesla erhalten. Dazu bekam Fisker natürlich Einblick in alle relevanten Daten - im Jänner 2008 wurde dann der Fisker Karma präsentiert. Fisker ist sich keiner Schuld bewusst: "Die Klage ist Unsinn!"











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