Rätselhaft

Noch immer keine Hinweise auf das "Phantom"

Österreich
25.01.2008 14:10
Weiterhin ein „Phantom“ bleibt jener rätselhafte Unbekannte, der am Donnerstag einen Großeinsatz der Polizei auf dem Gelände des oberösterreichischen Fenster- und Türenherstellers Josko in Andorf im Bezirk Schärding ausgelöst hat. Die Videobänder, auf denen der Mann zu sehen sein soll, seien nicht verwertbar, hieß es am Freitag von der Polizei.

Das Überwachungsvideo zeige lediglich eine Gestalt im Schatten, so Heide Klopf von der Sicherheitsdirektion Oberösterreich. Es sei weder ein Gesicht zu erkennen, noch, ob die Person bewaffnet ist. Die Polizei setzt in ihren Ermittlungen nun auf die Aussagen der Belegschaft. Am Freitag sollen alle Beteiligten befragt werden. Jener Mitarbeiter, der den Unbekannten gesehen haben will und Alarm geschlagen hat, wird von der Firmenleitung als verlässlich beschrieben. Der Mann berichtete, der Vermummte habe ein Maschinengewehr auf ihn gerichtet.

„Es war keine Übung“
Die Aussagen wurden von der Sicherheitsdirektion am Freitag weder bestätigt noch dementiert. Gerüchte, wonach es sich bei dem Polizeieinsatz lediglich um ein Training der Cobra gehandelt haben könnte, wies Heide Klopf vehement zurück: „Es war keine Übung.“ Man gehe jedem Hinweis nach, neue Ermittlungsergebnisse gebe es aber vorläufig noch nicht.

Nach der Meldung eines Angestellten, er habe einen bewaffneten Unbekannten gesehen, hatten am Donnerstagvormittag 35 Beamte der Polizei, darunter die Sondereinsatzgruppe Cobra, mit Hunden das Firmengelände durchkämmt. Rund 60 Mitarbeiter wurden in gesicherte Räume gebracht. Gefunden wurde das „Phantom“ allerdings nicht. Welches Motiv es gehabt haben könnte, ist ebenso unklar. Die Arbeit in dem Betrieb wurde Donnerstagmittag nach dem Ende des Polizeieinsatzes wieder aufgenommen.

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