Keiner hat überlebt
20 Tote bei Flugzeugabsturz in Polen
An Bord der Transportmaschine vom spanischen Typ CASA C-295M befanden sich neben vier Besatzungsmitgliedern 16 Offiziere, die in Warschau an einer Konferenz über Flugsicherheit teilgenommen hatten. Tusk zufolge war unter ihnen auch ein Brigadegeneral.
Das Unglück ereignete sich aus vorerst noch ungeklärter Ursache etwa drei Kilometer von der Landebahn entfernt. Das Flugzeug streifte mehrere Baumkronen, stürzte dann in ein Waldstück und ging in Flammen auf. Die Maschine war zuvor an drei anderen Militärflughäfen sicher gelandet, um Insassen aussteigen zu lassen.
Drei Tage Staatstrauer angekündigt
Polens Präsident Lech Kaczynski hat eine dreitägige Staatstrauer angekündigt. "Heute oder morgen wird eine dreitägige Staatstrauer angeordnet", sagte Kaczynski am Donnerstag während eines Besuchs in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Er werde seinen ursprünglich bis Freitag geplanten Besuch in Kroatien abbrechen, um nach Warschau zurückzukehren, fügte er hinzu. Einem Sprecher zufolge will auch er die Unglücksstelle umgehend besuchen.
Polen hat in den vergangenen zehn Jahren zehn Flugzeuge des Typs Casa von EADS gekauft. Die Frachtmaschine wird vor allem für Truppen-und Materialtransporte genutzt und kann bis zu 71 Soldaten oder 9.250 Kilogramm laden.




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