
Die Zahlenjongleure der Universität Harvard und des kalifornischen Technologie-Instituts fanden eigenen Angaben zufolge die Antwort auf die brennende Frage, ob es sich im Falle eines verspäteten Busses lohnt, sich zu Fuß auf den Weg zur nächsten Haltestelle zu machen.
Sie arbeiteten dabei mit den Variablen n (Zahl der Bushaltestellen entlang der Strecke), d (Distanz der Busstrecke), Vw (Bus-Geschwindigkeit) Vb (Geh-Geschwindigkeit) und p(t) - die Wahrscheinlichkeit des Auftauchens des Busses.
Das Ergebnis der Forscher ist eindeutig: Der Faule ist schlauer. Die Wahrscheinlichkeit, dass der losmarschierende Übereifrige vom Bus überholt wird, bevor er die nächste Haltestelle erreicht hat, ist demnach zu groß. Dabei gelten allerdings Ausnahmen: Wenn die Haltestellen weniger als einen Kilometer auseinanderliegen und der Bus nur einmal pro Stunde fährt, kann sich der Fußmarsch lohnen, sagten die Wissenschafter der Wochenzeitschrift "New Scientist".










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