Bereits am 14. Jänner ließ die Mutter des 19-jährigen Mordopfers der Polizei ein Foto von der Jacke zukommen. Es handelt sich dabei um eine dunkelgraue Stoffjacke mit Ziernähten und Reißverschluss, vermutlich Größe 48. Weiters hat das Kleidungsstück einen Stehkragen, zwei Brust- und zwei Seitentaschen und am unteren Bundrand links ein Etikett mit dem Aufdruck "Urban District Section 73".
Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei bittet, Hinweise unter der Telefonnummer 01/31310 DW 33120 an die Gruppe Jandl zu richten. Jandl ist überzeugt, dass der Tote die Jacke bei seiner Ermordung getragen hat. Aus diesem Grund könnte sie blutverschmiert sein.
Das Mordopfer war in der Nacht auf den 12. Jänner bei der Albertina erschlagen worden, in seinem Gesicht steckte ein Rechen. Hintergrund der Tat sind möglicherweise Streitigkeiten im Drogenmilieu. Der Bursch war längere Zeit suchtmittelabhängig und hielt sich immer wieder an Drogenumschlagplätzen in Wien auf.
Vier Tage nach dem Mord war die Brieftasche des Opfers im Gemeindeamt von Zillingdorf in Niederösterreich, dem Heimatort des Burschen, aufgetaucht. Dorthin geschickt wurde sie vom Wiener Fundamt. Es stellte sich aber nach Veröffentlichung von Fotos der Geldtasche heraus, dass ihm diese schon Wochen vor seinem Tod abhandengekommen war.









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