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Betrugsverdacht

Signa: Wer in den Genuss des Millionenkapitals kam

Die Ermittlungen in der Causa Benko schreiten voran. Nun gerät ein Entwicklungsprojekt der Signa-Gruppe in Wien in den Fokus der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Aufgrund der Involvierung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) besitzt die Angelegenheit auch politische Brisanz.

Bei Vienna Twenty Two handelt es sich um ein ehemaliges Gemeinschaftsprojekt der Signa-Gruppe mit der Austria Real Estate GmbH (ARE), einer 100-Prozent-Tochter der staatlichen Bundesimmobiliengesellschaft. In der Wiener Donaustadt sollten mehrere Komplexe mit Wohnung, Büros, einem Hotel sowie Geschäftsflächen entstehen.

Der Startschuss war 2016 auf Basis eines Kooperationsvertrages zwischen ARE und Signa erfolgt: „Die Buchführung und die Bankgespräche oblagen der ARE (BIG). Der Verkauf und die Vermarktung des Projekts lagen bei der Signa-Gruppe. Das Projektmanagement sollte mittels entsprechender Besetzung von Geschäftsführerstellen durch die ARE und die Signa-Gruppe gemeinsam durchgeführt werden.“ So fasst die WKStA den wesentlichen Inhalt des Vertrages zusammen.

Nun kam es laut einer staatsanwaltschaftlichen Hausdurchsuchungs-Anordnung, die der „Krone“ und „News“ vorliegt, auch im Zusammenhang mit Vienna Twenty Two zu Sicherstellungen.

Das Projekt „Vienna Twenty Two“ in der Wiener Donaustadt (Bild: APA/Signa - Are, APA/Helmut Fohringer, Krone KREATIV)
Das Projekt „Vienna Twenty Two“ in der Wiener Donaustadt
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