Neue Regel ab 7. Juli

Udo Landbauer ortet „Auto-Überwachung der EU“

Eine neue, mit 7. Juli in Kraft getretene EU-Verordnung sorgt für Kopfschütteln im St. Pöltner Regierungsviertel. „Der nächste Riesenschritt Richtung totaler Überwachung und Auto-Kommunismus“, meint FPÖ-Landesvize und FPÖ-Verkehrslandesrat Udo Landbauer.

Seit Sonntag sind in und von der Europäischen Union zahlreiche Fahrzeugassistenten in Neuwagen zwingend vorgeschrieben. Bisher hat man frei wählen können, ob man, sofern vorhanden, zum Beispiel den Spurhalte- oder Geschwindigkeitsassistenten kaufen möchte oder nicht. Damit ist jetzt Schluss. „Diese Wahl hat man nun nicht mehr. Sprich, Neuwagen müssen diese Assistenten bereits verbaut haben – die Kosten dafür müssen nun die Autofahrer tragen“, erklärt FPÖ-Landesvize Udo Landbauer.

Eine Blackbox, wie man sie bisher nur aus dem Flugverkehr kenne, speichere dann automatisch alle wesentlichen Daten und Parameter. Oder der Geschwindigkeitsassistent, der die Autofahrer zum korrekten Verhalten erziehen will oder das Fahrzeug automatisch abriegelt. 

„Sicherheit schön und gut. Aber unter dem Deckmantel der absoluten Sicherheit eine totale Überwachung einzuführen, ist klar abzulehnen“, so Landbauer, der auch zu bedenken gibt: „Autos sind so sicher und schadstoffarm wie noch nie. Schluss mit den ganzen Reglementierungen, mit den Tempolimits, dem Schneckentempo“. Reden wolle er lieber über Tempo 150. Wie die „Krone“ bereits mehrfach berichtete, setzt sich Landbauer für eine Anhebung des Limits auf ausgewählten Straßenabschnitten ein. 

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