28.12.2007 16:36 |

So feiert Österreich

Mehr als die Hälfte rutscht daheim ins neue Jahr

Am schönsten ist Silvester für die meisten Österreicher immer noch zu Hause: Mehr als die Hälfte rutscht im engsten Familienkreis ins neue Jahr, wie eine akturelle Umfrage zeigt. Dabei werden alkoholische Getränke im Wert von 68 Millionen Euro konsumiert und im Durchschnitt fünf Euro in den „Himmel geschossen“.

Private Partys mit Freunden und Bekannten werden von mehr als einem Drittel organisiert oder besucht. Konzerte, öffentliche Partys und Outdoor - Veranstaltungen, wie Silvesterpfade werden weit seltener von den Österreichern zum Jahreswechsel genutzt. Nur 3% der Österreicher geben an, am Wiener Silvesterpfad oder einer anderen Outdoorveranstaltung zu feiern. So wie auch im Vorjahr werden etwa 11% der Österreicher über Silvester auf Urlaub sein. Vor allem Wiener und Höhergebildete nutzen den Jahreswechsel für Reisen.

Feucht-fröhliches Fest zum Jahresausklang
Auch heuer wird der Rutsch ins neue Jahr ein feucht-fröhliches Fest - 68 Millionen Euro werden Herr und Frau Österreicher für Sekt und andere Alkoholika in der Silvesternacht ausgeben. 74% der Österreicher greifen vor dem Jahreswechsel zu Alkohol, somit ergeben sich pro Österreicher ab 15 Jahren Durchschnittsausgaben von 14 Euro für alkoholische Getränke. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies um zwei Euro weniger.

5 Euro pro Österreicher in den „Himmel geschossen“
Rund ein Fünftel der Österreicher plant für den Jahreswechsel den Einkauf von Raketen und Leuchtkörpern. Insgesamt fließen geplante 7,7 Millionen Euro in ein bombastisches Feuerwerk am österreichischen Silvesterhimmel. Daraus ergeben sich durchschnittliche Ausgaben von rund 5 Euro pro Raketenkäufer und somit etwas über 1 Euro pro Österreicher ab 15 Jahren. Auch hier wird im Vergleich zum Vorjahr gespart: Umsatzrückgänge von etwa 3,3 Millionen Euro sind zu erwarten.

Glücksschweinchen & Co.
60% der Österreicher verschenken Glücksschweinchen, Rauchfangkehrer, vierblättrigen Klee oder andere Glücksbringer. Es werden jedoch in den wenigsten Fällen mehr als 10 Euro investiert, durchschnittlich sind es knapp 5 Euro. Trotzdem werden Herr und Frau Österreicher Glücksbringer im Wert von nicht ganz 20 Millionen Euro für den Jahreswechsel kaufen.

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