07.07.2003 19:00 |

Göttliche Zeichen

Priester bat um Zeichen, da traf ihn der Blitz!

Die Amerikaner werden derzeit von echt „göttlichen Erscheinungen“ heimgesucht: So wurde in Forest, Ohio, ein Pfarrer genau in dem Augenblick von einem Blitz getroffen, als er um ein Zeichen Gottes bat. Und so pilgern seit einem Monat etwa 40.000 Wundergläubige zu einem milchigen Fenster in Milton, Massachusetts, in dem sie die Jungfrau Maria zu erkennen glauben.
"Bestellter" Blitz
Schauplatz: Forest, Ohio: Ein evangelischer Pfarrerpredigte in der Ersten Baptistischen Kirche der Stadt. Er sagte,er suche Buße und bat um ein Zeichen Gottes. Das war anscheinenddas Stichwort für den Allmächtigen. Denn gerade alsder Geistliche seinen Satz beendete, schlug ein Blitz in den Kirchturmein.
 
Ein Augenzeuge berichtete, man habe sehen können,wie der Blitz den Kabeln entlang wanderte, der Soundanlage derKirche den Saft abdrehte und vom Mikrophon auf den verdutzen Pfarrerübersprang. Der Geistliche wurde vom dem Blitz buchstäblicheingehüllt, aber nicht verletzt. Der materielle Schaden hingegenist enorm: Die Kirche brannte ab.
 
Heilige Erscheinung
In Milton, Massachusetts, finden Gläubige derzeitein göttliches Zeichen der etwas anderen Art: ein Bildnisder Jungfrau Maria. In einem Fenster des Krankenhauses hat sichdie Dichtungsmasse zwischen den Doppelscheiben gelöst undso eine Verschmierung verursacht, die Wundergläubige füreine Erscheinung Marias halten.
 
Seit der milchige Fleck vor etwa einem Monat entdecktwurde, pilgerten rund 40.000 Menschen zu dem Spital, um zu demFenster zu beten. Die Krankenhausleitung ist über den Andrangallerdings ganz und gar nicht erfreut: Das Fenster ist pro Tagdrei Stunden zu sehen, die restliche Zeit bleibt es verhüllt,um den Patienten ein wenig Ruhe zu gönnen.
Dienstag, 11. Mai 2021
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