So, 23. September 2018

Wildunfälle

29.10.2007 22:39

Jährlich 9000 Rehe überfahren

„In den Hauptverkehrszeiten morgens und abends passieren die meisten Wildunfälle“, weiß der Linzer Wildbiologe Christopher Böck. Etwa 9000 Rehe sterben jährlich auf Oberösterreichs Straßen, der Herbst ist besonders kritisch. Auch Feldhasen und Fasane werden oft überfahren – was aber kaum gemeldet wird.

„Das Verkehrszeichen ,Achtung Wildwechsel´ sollte man gerade jetzt im Herbst wirklich ernst nehmen“, warnt Christopher Böck. Rehe und Feldhasen sind nachtaktiv und somit viel in der Dämmerung unterwegs. Der Hauptverkehr in dieser Zeit ist also besonders gefährlich. Jährlich sterben etwa 9000 Rehe auf Oberösterreichs Straßen, früher waren es sogar bis zu 14.000 Tiere. Feldhasen und Fasane richten an Autos kaum Schäden an. Daher werden solche Unfälle meist nicht gemeldet.

„In einem Wildwechselbereich sollte man langsamer und bremsbereit fahren. Bleibt ein Tier auf der Straße stehen, Gas wegnehmen und wenn möglich anhalten. Das Fernlicht ausschalten und abgesetzt hupen. Das gibt dem Wild die Zeit, um vor der Gefahr zu flüchten“, erklärt Böck: „Wildtiere sind auch selten alleine unterwegs, es kommen oft noch welche nach.“ 

 

Foto: Krone

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