So, 15. Juli 2018

Stopp in Frankreich

26.10.2007 20:26

Neuer EU-Angriff für Gentechnik

Wenn sich am Dienstag die Agrarminister der EU treffen, könnte es den österreichischen Gentechnik-Importverboten an den Kragen gehen: Die EU-Kommission will dabei Druck machen, die Verbote zu kippen. Die Gen-Lobby ist nervös, weil Frankreich den Anbau von manipuliertem Mais des Monsanto-Konzerns gestoppt hat.

Nach wochenlangen Diskussionen hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag den Plänen von Agrarminister Michel Barnier zugestimmt und einen vorläufigen Anbaustopp der Genmais-Sorte MON-810 angeordnet. EU-Komissarin Mariann Fischer-Boel schäumt: „Oberösterreich hat deshalb einen Prozess vor dem EU-Gericht verloren. Frankreich wird auch verlieren.“

Ein neuer Verbündeter, freut sich Landesrat Rudi Anschober: „Österreich kann beim EU-Agrarministerrat eine starke Allianz der Gentechnik-Gegner schmieden.“ Agrarminister Josef Pröll hat neue Studien im Gepäck, die klar für Verbote sprechen: Experten von gleich drei US-Universitäten belegen, dass ein manipuliertes Mais-Gen ein Gift produziert, das „unerwartete Folgen für ganze Ökosysteme haben kann“.

 

 

 

Symbolfoto

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.