So, 24. Juni 2018

Bruchlandung

06.10.2007 14:18

Bruchlandung mit Nachbau von Wright-Flugzeug

Mit einem Nachbau eines Motorflugzeuges der Gebrüder Orville und Wilbur Wright hat der 47-jährige Mark Dusenberry auf den Spuren der Luftfahrtpioniere wandeln, besser gesagt fliegen wollen. Doch dem Hobbypiloten sollte ein weniger ruhmreiches Schicksal als seinen Idolen vorherbestimmt sein: Bei einer Vorführung in Dayton im US-Staat Ohio stürzte der überwiegend aus Holz und Stoff bestehende Doppeldecker aus einer Höhe von zwei Metern zu Boden. Dusenberry blieb glücklicherweise unverletzt, das Flugzeug, in dem sieben Jahre harte Arbeit stecken, wurde jedoch schwer beschädigt.

Das Unglück ereignete sich bei einer Vorführung anlässlich des 102. Jahrestages eines historischen Flugs der Brüder Wright mit ihrem Flugmodell "Flyer III". Nach dem Flug von "Flyer III" am 5. Oktober 1905, bei dem die Maschine 39 Minuten in der Luft blieb und ohne Steuerungsprobleme flog, erklärten die Brüder damals, dass sie nun das erste brauchbare Flugzeug der Welt hätten.

Zu der Vorführung auf dem Flugfeld Huffman Prairie, wo die Wright-Brüder damals ihre Flugapparate testeten, hatten sich mehrere hundert Zuschauer versammelt. Unter ihnen war auch Amanda Wright Lane, eine Groß-Großnichte von Orville und Wilbur Wright. Sie war trotz des Absturzes von Dusenberrys Flug angetan. Das Flugzeug sei zwar "recht ungezwungen" gelandet, doch der Flug selbst habe sie zu Tränen gerührt, sagte sie. Ihre Vorfahren hätten damals bei den Testflügen zahlreiche Bruchlandungen hingelegt.

Dusenberry, der als Ingenieur beim Verkehrsministerium von Ohio arbeitet, hofft, die Maschine reparieren zu können und in rund zwei Jahren zu einem weiteren Flug starten zu können. Für den Bau des Flugzeugs hat er sieben Jahre gebraucht.

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