03.10.2007 16:15 |

Menschenhandel

"Kurz davor ist es passiert"

Sie existieren, die modernen Formen der Sklaverei. Wer die Augen davor verschließt, lässt Ausbeutung zu. Ein Film, der das globale Phänomen des Frauenhandels und dessen perfide Mechanismen durchleuchtet und auf wahren Erzählungen von düpierten Opfern basiert. Laien schildern die Ereignisse, werden zur Projektionsfläche schmerzhafter Erinnerungen, deren fataler Ausgangspunkt stets falsche Versprechungen waren.

Regisseurin Anja Salomonowitz gilt als eines der größten Talente des österreichischen Films. In ihrem Abschlussfilm an der Wiener Filmakademie behandelt die 29-Jährige das Thema Frauenhandel.

Salomonowitz hat eine ungewöhnliche Erzählweise gewählt. Fünf Laien erzählen exemplarisch fünf Geschichten in der Ich-Form, die sie nie erlebt haben, die aber auf realen Berichten von Betroffenen beruhen.

"Kurz davor ist es passiert" wurde unter anderem bei der Viennale, der Berlinale und der Diagonale ausgezeichnet.

Von Christina Krisch, Kronen Zeitung, und Krone.at

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