So, 24. Juni 2018

Alkohol & Co.

02.10.2007 10:25

Brustkrebsrisiko hängt vom Lebensstil ab

Der Lebensstil von Frauen beeinflusst deren Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Vor allem Hormontherapien und übermäßiger Alkoholkonsum, aber auch Übergewicht und Bewegungsmangel steigern das Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation Cancer Research UK. Demnach könnten auf der Insel jährlich etwa 5.700 Neuerkrankungen durch einige einfache Veränderungen der Lebensgewohnheiten verhindert werden.
In den letzten zehn Jahren ist laut BBC die Anzahl der Erkrankungen um zwölf Prozent gestiegen. Eine weitere Erhöhung ist laut Experten zu erwarten. Das Älterwerden ist immer noch der größte Risikofaktor. Diverse Organisationen fordern die Frauen immer wieder auf, sich untersuchen zu lassen.


Der Krebsspezialist Max Parkin ist davon überzeugt, dass ohne Veränderungen der Lebensweise in Großbritannien im Jahr 2024 bei 58.000 Frauen Brustkrebs diagnostiziert werden wird. Im vergangenen Jahr waren es 44.000 Erkrankungen. Der langfristige Einsatz der Hormonersatztherapie wurde als der wichtigste Risikofaktor identifiziert.

Mehr Sport...
Parkin hofft, dass die Anzahl der behandelten Frauen in den nächsten fünf Jahren weiter sinken wird. Waren 1980 nur acht Prozent der Frauen fettleibig, sind es heute bereits 23 Prozent. Ziel müsse es daher sein, diese Werte wieder zu erreichen. Wichtig sei auch, dass alle Frauen fünf Mal in der Woche mindestens 30 Minuten Sport betrieben.

...weniger Alkohol
Zusätzlich sollten Frauen nicht mehr als zwei alkoholische Getränke am Tag zu sich nehmen. Der Wissenschaftler fordert auch, dass die britischen Mütter ihre Kinder sechs Monate lang stillen. Derzeit stillen nur 21 Prozent der Frauen so lange. (pte)

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