Do, 21. März 2019
01.10.2007 12:42

Mehr Arbeit

Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt um 5,2 Prozent

Die Situation am heimischen Arbeitsmarkt hat sich im September weiter verbessert. Die Zahl der vorgemerkten Jobsuchenden sank im Vergleich zum September 2006 um 5,2 Prozent oder 10.301 auf 186.147 Personen. Dies zeigen die Zahlen des Wirtschaftsministeriums. Die Arbeitslosenquote nach Eurostat betrug 4,3 Prozent, ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte gegenüber September 2006.

Die Arbeitslosigkeit ist vor allem bei Frauen (minus 5,5 Prozent) und Inländern (minus 5,8 Prozent) besonders stark zurückgegangen. Außerdem gab es fast um ein Viertel weniger Langzeitarbeitslose. Auch auf dem Lehrstellensektor gibt es mittlerweile eine leichte Entspannung. Bei den Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) waren mit 32.433 Personen um 6,8 Prozent oder 2.352 junge Menschen weniger als arbeitslos vorgemerkt. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist im Vergleichszeitraum gesunken. 50.136 Arbeitslose befanden sich in Schulungen, was einem minus von 9.092 Menschen bzw. minus 15,4 Prozent entspricht.

Burgenland mit stärkstem Rückgang bei den Bundesländern
Nach Bundesländern betrachtet konnte das Burgenland mit einem Minus von 10,0 Prozent den stärksten prozentuellen Rückgang aufweisen. Dahinter folgen Salzburg (minus 9,7 Prozent), Oberösterreich (minus 8,3 Prozent), Vorarlberg (minus 6,7 Prozent), Wien (minus 4,9 Prozent), Niederösterreich (minus 4,7 Prozent), Tirol (minus 4,3 Prozent), Kärnten (minus 3,9 Prozent) und die Steiermark (minus 2,5 Prozent).

Österreich mit viertgeringster Arbeitslosigkeit der EU
Im EU-Vergleich gehört Österreich mit der Eurostat-Quote von 4,3 Prozent zu den vier Ländern mit der geringsten Arbeitslosenrate. Einen niedrigeren Wert weisen nur die Niederlande und Dänemark (je 3,3 Prozent) sowie Zypern (4,0 Prozent) auf.

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