29.09.2007 13:22 |

Terror-Festnahmen

"Keine konkrete Gefahr" durch die Verdächtigen

Von den drei Islamisten, die in Wien festgenommen worden sind, ging weder für Personen noch für Gebäude eine "konkrete Gefahr" aus, dementierte Innenministeriumssprecher Rudolf Gollia am Samstag Berichte, wonach die Namen von FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider auf einer „Terrorliste“ gestanden hätten.

Die Namen der beiden Politiker seien  in einem Chat gefallen, in dem mehrere radikale Islamisten - darunter der festgenommene Mohamed M. - internationale und nationale Personen genannt haben, die theoretische Ziele für Anschläge sein könnten.

Gollia betonte, dass es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass die an dem Gespräch beteiligten Islamisten auch tatsächlich vorgehabt hätten, Attentate auf die genannten Personen oder exponierte Gebäude auszuführen. "Es hat niemals eine konkrete Gefahr gegeben", so der Innenministeriumssprecher. Die Betroffenen mussten aber natürlich dennoch von dem Sachverhalt unterrichtet werden.

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