22.09.2007 18:48 |

Männer in Gefahr

Umweltgifte lassen Männer aussterben

In Japan und in den USA gibt es 250.000 Buben weniger, als dies statistisch zu erwarten war. Forscher des Arctic Monitoring And Assessment Programms (AMAP) fanden eine Erklärung für diesen Mädchenüberschuss: Umweltgifte wirken wie Sexualhormone und lassen bevorzugt weibliche Föten heranreifen.

AMAP-Experten fanden im Blut von Schwangeren in Grönland hohe Konzentrationen von Chemikalien. Diese kommen mit Luftmassen aus den Industrieländern, gelangen in die Nahrungskette und so in den menschlichen Körper. Sie können die Entwicklung männlicher Föten blockieren oder die Spermien schädigen, die das männliche Geschlechtschromosom enthalten.

In den arktischen Regionen wie Sibirien, Kanada und Grönland werden bereits doppelt so viele Mädchen wie Buben geboren.

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