18.09.2007 15:11 |

'... und das ist gut so'

Klaus Wowereit beichtet seine sexuelle Revolution

Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit ist der „bunte Hund“ in der deutschen Politik-Landschaft. Der bekennende Homosexuelle wurde vor allem durch sein Outing auf einem Parteitag im Jahr 2001 bekannt. Dass er sich aber nicht immer nur zu Männern hingezogen fühlte, zeigt seine Autobiographie „... und das ist auch gut so“, die am 20. September in Deutschland erscheinen wird.

Die deutsche „Bild“ bringt bereits vorab Auszüge aus der Lebensbeichte von Klaus Wowereit. Schilderungen über das wilde Leben im Partykeller von Wowereits Eltern zeigen, dass der junge Klaus für gewisse Zeit ein ausschweifendes Leben mit Frauen führte.

„Geknutscht, bis uns schwindlig war“
„Als bei Schwarzlicht ‚Nights in White Satin’ von den Moody Blues erklang, ein Schmusesong der allerbesten Sorte, geriet auch der feinste Anwaltspross in Wallung. Der Gastgeber sowieso, vor allem bei Sabine. Wir haben geknutscht, bis uns schwindlig war. Unsere Auftritte waren legendär.“

„Wir wollten an die Körper“
Weiter geht es mit voll entzündeter Leidenschaft: „Letztlich wartete jeder nur darauf, dass das Licht endlich erlosch. Wir wollten an die Körper, das war ja gesellschaftlich verordnete Pflicht im Zuge der sexuellen Revolution. Und Spaß gemacht hat es auch. Es war eine interessante Spielart von ‚Jugend forscht’. Wenig später habe ich dann den Umgang mit Frauen systematisiert.“

Die Systematisierung des Umganges mit der Frauenwelt ging dann aber im Lauf der Zeit bei Klaus Wowereit doch noch verloren, worüber manche Frau bei soviel sprühendem Heißblut wohl traurig sein wird. Aber dafür kann sich die zweite Hälfte der Menschheit auf die „sexuelle Revolution“ des Herrn Bürgermeister freuen, „und das ist auch gut so“.

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