10.09.2007 15:44 |

Musik und Urknall

Brian May schreibt Buch über das Universum

Queen-Gitarrist Brian May ist ein vielseitiger Mann. Nach einer Dissertation über Sternenstaub in unserem Sonnensystem, für die er erst kürzlich den Doktor der Astrophysik erhielt, hat der 60-jährige Musiker jetzt mit zwei weiteren Autoren ein populärwissenschaftliches Buch über "Die ganze Geschichte des Universums" mitverfasst.

Die Faszination für das Weltall und für die Musik begleiten Queen-Gitarrist May nach eigenen Worten schon seit der Kindheit. Auslöser für beide Leidenschaften sei die populäre monatliche BBC-Fernsehsendung "The Sky at Night" gewesen, mit einer Titelmusik des finnischen Komponisten Jean Sibelius, erzählte May dem britischen Fachmagazin "New Scientist".

Mit dem Astronomen Sir Patrick Moore, der die Sendung seit April 1957 moderiert und sich damit als dienstältester Fernsehmoderator der Welt im "Guinness-Buch der Rekorde 2005" verewigt hat, ist May inzwischen befreundet. Von ihm stammt auch die Idee zu dem Buchprojekt, für das er außer May auch seinen BBC-Co-Moderator Charles Lintott als Mitautor gewinnen konnte.

Buchtitel und Idee für Umschlag von May
Mehr als zwei Jahre hat das Trio an dem Manuskript gearbeitet, das Moore ursprünglich in zwei Wochen niedergeschrieben hatte, und herausgekommen ist eine bunte und sehr üppig illustrierte Biografie unseres Kosmos. Die beschäftigt sich in sieben Kapiteln nicht nur mit den bislang knapp 14 Milliarden Jahren Geschichte des Weltalls einschließlich der Entstehung des Lebens auf der Erde, sondern auch mit der Zukunft des Universums bis zum möglichen "Ende der Welt". Mit 200 Farbfotos und Illustrationen ist das großformatige Buch schon fast ein Bildband über die Wunder des Weltalls.

"Bang!" kann nur ein Appetithappen auf das umfangreiche Wissen der modernen Kosmologie sein, gleichwohl bringt das Buch dem Leser auch wissenschaftliche Methoden wie die Messung der Rotverschiebung oder die Galaxienklassifikation nahe. May hat nach eigenen Worten vor allem die Rolle übernommen, immer wieder die Verständlichkeit zu kontrollieren, um das Buch einer möglichst großen Leserschaft zugänglich zu machen, wie er dem "New Scientist" erläuterte. Außerdem stammt der Buchtitel von ihm, einschließlich der Umschlaggestaltung mit einem Wechselbild, in dem sich mit änderndem Blickwinkel der Feuerball einer Explosion entfaltet.

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