10.09.2007 10:29 |

Historischer Erfolg

Federer holt sich vierten US-Open-Titel in Folge

Roger Federer hat als erster Tennisprofi die US Open zum vierten Mal in Serie gewonnen. Der 26-Jährige aus der Schweiz setzte sich am Sonntagabend in New York in 2:26 Stunden mit 7:6, 7:6, 6:4 gegen Novak Djokovic durch, der als erster Serbe im Finale eines Grand-Slam-Tennisturniers stand. Mit seinem zwölften Grand-Slam-Titel zog der Eidgenosse mit dem Australier Roy Emerson hinter Rekordhalter Pete Sampras aus den USA (14 Titel) gleich. Als Sieger der US-Open-Turnierserie kassierte Federer nicht nur 1,4 Millionen Dollar (1,022 Mio. Euro) Preisgeld für den Champion, sondern zusätzlich noch eine Prämie von einer Million Dollar.

Seine Dominanz zeigte der seit 188 Wochen an der Spitze der Weltrangliste notierte Federer immer dann, wenn es darauf ankam. So wehrte er im ersten Durchgang gleich fünf Breakbälle des 20-jährigen Djokovic ab, dem es bei den sogenannten Big Points an der Kaltschnäuzigkeit fehlte. Der Aufsteiger der Saison, der Platz drei in der Tennis-Welt seit dem 9. Juli innehat, verpasste auch im zweiten Satz die Überraschung, als er ein frühes Break nicht halten konnte und bei 6:5-Führung abermals zwei Satzbälle vergab.

Im dritten Durchgang blieb die Partie spannend, weil sich auch Federer immer wieder leichte Fehler leistete. Doch als es darauf ankam, erhöhte der fünfmalige Wimbledonsieger aus dem Stand das Tempo und überraschte den aufschlagenden Djokovic. Vier Titel am Stück wie Federer können nur noch drei andere Spieler bei den amerikanischen Tennis-Meisterschaften aufweisen: Richard Sears, der zwischen 1881 und 1887 triumphierte, sowie William Larned (1907-1911) und, noch in langen Hosen, Bill Tilden (1920 bis 1925).

Henin holt zweiten Titel bei US Open
Auch bei den Damen steht die Siegerin fest: Justine Henin hat zum zweiten Mal nach 2003 den Titel bei den US Open gewonnen. Die 25-Jährige aus Belgien setzte sich ein Jahr nach der finalen Niederlage gegen Maria Scharapowa am Samstagabend (Ortszeit) in New York gegen die gleichfalls aus Russland stammende Swetlana Kusnezowa mit 6:1, 6:3 durch.

Nach dem einseitigen Endspiel gegen die Siegerin bei dem Grand-Slam-Tennisturnier in Flushing Meadows von 2004 kassierte die zierliche Weltranglisten-Erste ein Preisgeld von 1,4 Millionen Dollar (1,022 Millionen Euro). Die nur ganz selten Normalform erreichende, als Nummer vier gesetzte Kusnezowa konnte sich mit einem Scheck über 700.000 Dollar trösten.

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