Mo, 23. Juli 2018

Teure Lebensmittel

26.08.2007 20:06

Politiker wollen Ursachen der Teuerung ergründen

Von einem Lebensmittelpreis-Gipfel, den SP-Klubchef Karl Frais will, halten VP und Grüne nicht viel, auf ganz taube Ohren stößt der rote Kritiker beim grünen Konsumentenschutz-Landesrat Rudi Anschober aber nicht: Aufklärung über die Ursachen der Teuerung wollen beide.

„Über den Lebensmittelpreis kann man keine Sozialpolitik machen“, stimmt Anschober der Gipfel-Ablehnung seines VP-Regierungskollegen Josef Stockinger zu, gibt in einem Punkt aber auch Frais Recht: „Wenn jeder sagt, wir sind´s nicht, muss man fragen, warum alles teurer wird.“

Die Antwort will er von Sozialminister Erwin Buchinger: „Die Teuerung ist ein bundesweites Problem. Ich habe ihn ersucht, eine Analyse erstellen zu lassen, wer wirklich abkassiert.“ Diese Analysen, setzt Frais hinzu, sollen auch veröffentlicht werden: „Transparente Preispolitik!“

Mit Buchinger will Anschober den Preisdruck auf die Konsumenten auch einkommensseitig mildern: „Ich schlage ihm eine Allianz für mindestens 2,1 Prozent Pensionserhöhung und Lohnrunden von drei bis vier Prozent vor.“ Dafür ist Frais ebenfalls: „Aber unabhängig davon, dass es gerechte Preise geben muss.“

 

 

 

Foto: Peter Tomschi

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.