Mo, 18. Juni 2018

Amokfahrt

25.08.2007 19:04

Deutscher rastete bei Polizei-Kontrolle aus

Ein 19-jähriger deutscher Pkw-Lenker ist bei einer Polizeikontrolle Samstagfrüh in Linz in Oberösterreich mehrere Male auf Beamte zugerast, die ihn anhalten wollten. Diese konnten sich nur durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Nach einer Amokfahrt durch das Linzer Stadtgebiet konnte der Alkoholisierte gestoppt werden.

Ein Autofahrer hatte die Polizei informiert, dass vor ihm ein Lenker in Schlangenlinien unterwegs sei. Als zwei Beamte eines Streifenwagens den Fahrer anhalten wollten, stieg er aufs Gas und raste auf die Polizisten zu. Diese mussten sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Dann wendete er seinen Wagen und flüchtete mit rund 100 km/h durch die Linzer Innenstadt.

Polizeistreife stellte sich quer
Eine inzwischen alarmierte weitere Polizeistreife stellte ihren Wagen quer zur Fahrbahn, um den Lenker zu stoppen. Der 19-Jährige stieg jedoch erneut aufs Gas. Dem Beamten im Wagen gelang es gerade noch, den Rückwärtsgang einzulegen und zurückzustoßen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Sein Kollege musste sich durch einen Sprung zur Seite retten, so die Polizei. 

Mithilfe einer dritten Polizeistreife gelang es letztendlich an einer engen Straßenstelle, den Lenker anzuhalten. Da sich der Mann weigerte, den Pkw zu verlassen, mussten ihn die Beamten aus dem Fahrzeug heben, so die Polizei. Ein Alkotest ergab 1,5 Promille Alkohol im Blut, zudem besitzt der 19-Jährige keinen Führerschein. Er wurde festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.