31.05.2003 19:12 |

GP von Monaco

Ralf Schumacher fährt auf die Pole Position

BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher ist im Qualifying nach einer hervorragenden Runde auf die Pole Position zum Großen Preis von Monaco gefahren. Auf Platz 2 landete Räikkönen vor Montoya. Michael Schumacher wurde nur Fünfter.
Ralf Schumacher setzte sich in 1:15.259 nachseiner schnellen Runde an die Spitze des Gesamtklassements undgab diese nicht mehr ab - sehr zur Freude der jubelnden Mitarbeiterbei Williams und BMW.
 
Zittern musste Ralf Schumacher lediglich zum Schluss,als die Ferrari-Piloten auf die Strecke gingen. Doch weder RubensBarrichello, noch Bruder Michael, der im ersten Sektor in Führunglag, konnten den Williams-Piloten bezwingen. Die beiden rotenHaie mussten sich schlussendlich mit den Plätzen 5 fürMichael Schumacher und 7 für Rubens Barrichello zufriedengeben.
 
Michael Schumacher enttäuscht
Im Anschluss an das Qualifying zeigte sich MichaelSchumacher enttäuscht vom Resultat und deutete bereits an,dass die schwächere Performance auf die Reifen zurückzuführenist. In der Tat ist der stärkste Bridgestone-Pilot in Personvon Michael Schumacher nur auf Platz 5. Insgesamt schafften esnur zwei Bridgestone-Fahrer in die ersten 10. Damit ging das zweiteQualifying klar an die Konkurrenz von Michelin.
 
Auf den zweiten Platz fuhr WM-Leader Kimi Räikkönen,der sich nur um 36 Tausendstel geschlagen geben musste, vor JuanPablo Montoya, der damit den tollen Auftritt der BMW-Williamskomplettierte. Bereits vor zwei Wochen in Österreich sagteder Kolumbianer, dass Monaco und Ungarn zwei Strecken sind, diedem FW25 entgegen kommen sollten?
 
Nicht ganz nach vorne konnten die hoch eingeschätztenRenault-Piloten fahren. Zwar erzielte Jarno Trulli Bestzeitenin den Sektoren 1 und 3, aber am Ende reichte es in 1:15.500 nurfür den vierten Platz. Teamkollege Fernando Alonso, der frühauf die Strecke musste, kam mit 6 Zehnteln Rückstand aufden achten Platz.
 
Im Ferrari Sandwich platzierte sich David Coulthard,der damit vom 6. Platz starten wird, während Mark Webberund Cristiano da Matta auf die Ränge 9 und 10 fuhren unddamit die Top10 komplettierten.
 
Das zweite Tableau führt der Kanadier JacquesVilleneuve an, der als einziger B·A·R-Fahrer indas Qualifying gestartet war, nachdem sein Teamkollege JensonButton im freien Training einen schweren Unfall hatte. Der jungeBrite wird jedoch, sofern er eine Sondergenehmigung erhält,sowie das Okay vom Rennarzt, am Rennen teilnehmen.
 
Weit abgeschlagen waren erneut die Sauber-Petronas.Nick Heidfeld und Heinz-Harald Frentzen mussten einen Rückstandvon 2 Sekunden hinnehmen und werden den morgigen GroßenPreis von Monaco nur von den Plätzen 14 und 15 in Angriffnehmen. Langsamer als die zwei Mönchengladbacher waren RalphFirman, Olivier Panis, sowie die zwei Minardi-Fahrer Jos Verstappenund Justin Wilson, die von ganz hinten starten werden.
 
Pech hatte BAR-Pilot Jenson Button
Wenige Minuten nach Beginn des dritten freien Trainingsist er ausgangs des Tunnels heftig von der Strecke abgekommenund schlug zweimal in die Leitplanke bzw. Streckenbegrenzung ein.Sofort wurde das Training unterbrochen und Rennarzt Sid Watkinsbegab sich zum B?A?R-Wrack, um Jenson Button aus seinem Rennwagenzu befreien. Der junge Brite wurde anschließend ins Krankenhausgebracht. Schnell gab es jedoch Entwarnung seitens des B?A?R-Rennstalls.Teamchef Richards sagte, dass es Button "den Umständen entsprechend"gut geht und er "keine ernsthaften Verletzungen" davon getragenhat.
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