02.08.2007 11:01 |

Einreise verweigert

13 Jahre auf Heimreise gewartet

Was als harmlose Urlaubsreise in die Dominikanische Republik begann, entwickelte sich für Alex Otero Jordán zu einem wahren Horrortrip: Nachdem dem Puertoricaner sämtliche Papiere gestohlen wurden, verweigerte die US-Botschaft die Neuausstellung eines Reisepasses. 13 Jahre musste Jordán auf seine Heimreise warten.

Geld, Kreditkarte und sämtliche Papiere - bei einer Urlaubsreise in die Dominikanische Republik wurde dem Puertoricaner alles gestohlen. Als Bewohner des unter der Hoheitsgewalt der Vereinigten Staaten von Amerika stehenden Inselstaates wandte er sich daraufhin Hilfe suchend an die US-Botschaft in Santo Domingo.

Dort unterstellte man Jordán allerdings betrügerische Absichten: Angestellte glaubten, der Bestohlene sei eigentlich Dominikaner, der sich auf diese Weise die Einreise nach Puerto Rico erschleichen wollte. Die Neuausstellung eines Reisepasses wurde daher verweigert.

Wie die dominikanische Menschenrechtsgruppe Comité Dominicano de los Derechos Humanos berichtet, dauerte es schließlich unglaubliche 13 Jahre, bis die Behörde alle von Jordán erforderlichen Angaben über seine Herkunft zweifelsfrei recherchieren konnte und seine US-Nationalität anerkannte.

Nach der mehr als unfreiwilligen Verlängerung seines Urlaubs darf Jordán nun endlich wieder in seine Heimat Puerto Rico ausreisen.

 

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