30.07.2007 21:35 |

Aktion scharf

Mit Nachtsichtgeräten gegen Jugendbanden

Besprühte Fassaden, verwüstete Freizeitanlagen oder überflutete Cabrios - es vergeht kaum ein Tag, an dem die Polizei nicht wegen eines Vandalenaktes ausrücken muss. In Baden in Niederösterreich reicht es jetzt sowohl den Bewohnern als auch der Polizei. Ab jetzt kommen sogar Nachtsichtgeräte zum Einsatz, um die jungen Vandalen in flagranti erwischen zu können.

Mutproben, eine sehr eigenartige Auffassung von Spaß oder einfach nur aus Langeweile - die Motive für die zerstörerischen, nächtlichen Touren durch Ortschaften sind unergründlich. Und dennoch scheinen Jugendliche in Österreich zurzeit sehr viel Spaß daran zu haben, ihren Mitmenschen das Leben schwer zu machen und große Schäden anzurichten.

Wie im niederösterreichischen Baden, wo die Polizeibeamten schon seit Monaten mit einer Serie von Vandalenakten zu kämpfen haben. Im jüngsten Fall wurde ein im Parkdeck abgestelltes Cabrio von drei Jugendlichen mit einem Wasserschlauch geflutet.

Den Bewohnern reicht es
Nun reicht es allerdings den Bewohnern und der örtlichen Exekutive. Mit Überwachungskameras und verstärkten Streifen bei den Parkanlagen ist jetzt eine "Aktion scharf" angesagt. Im Kampf gegen die Vandalen kommen alle zur Verfügung stehenden Mittel zum Einsatz. Dabei werden die Beamten sogar mit eigens angeschafften Nachtsichtgeräten ausgestattet. "Leider ist es mehr als nur notwendig. Das können wir uns nicht mehr länger gefallen lassen", so Pressesprecher Hans-Gerd Ramacher.

Von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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