19.07.2007 20:51 |

Spar-Meister

Österreicher werden immer reicher

So viel Geld wie heuer haben die Österreicher noch nie auf die hohe Kante gelegt. Im Schnitt werden monatlich 191 Euro veranlagt, das ist deutlich mehr als im Vorjahr. Da waren es 168 Euro. Verantwortlich dafür sind steigende Einkommen bei verhaltenen Konsumausgaben.

Damit dürfte das „neu gebildete Geldvermögen“ heuer einen Rekordwert erreichen, glauben Experten der BA-CA auf Basis einer Untersuchung. Der bisherige Rekordwert (182 Euro) stammte aus 2005. Hauptmotiv für das Sparen ist nach wie vor die Bildung eines „Notgroschens“ – das sagen 49 % der Befragten – gefolgt von Rücklagen „für größere Anschaffungen“ (35 %) und der Eigenvorsorge (33 %).

Bei der Beliebtheit der Veranlagungsformen führen Girokonto/Sparkarte vor Lebensversicherungen und dem klassischen Sparbuch. Das liegt daran, dass vielen Bankkunden eine Absicherung – zum Beispiel eine Kapitalgarantie – wichtig ist. Der Optimismus hat gegenüber der letzten Umfrage 2006 zugenommen: Zwei Drittel, darunter vor allem jüngere Österreicher, glauben, dass sie in drei Jahren mehr oder zumindest gleichviel wie heute sparen werden können.

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