14.07.2007 13:40 |

Heuer 500 Verletzte

Verletzte am Schlusstag der Stierhatz in Pamplona

Beim Abschlusslauf des Stierrennens in Pamplona sind am Samstag abermals mehrere Teilnehmer verletzt worden. Ein 21-Jähriger aus Barcelona wurde am Gesäß aufgespießt, mindestens zwei weitere Männer wurden nach Behördenangaben ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zwei der sechs bis zu 610 Kilogramm schweren Stiere hatten sich von der Hauptgruppe getrennt. Sie galoppierten mehrere Meter hinter den anderen durch die engen Gassen der nordspanischen Stadt - eine für die Läufer gefährliche Situation.

Beim folgenschwersten Lauf des diesjährigen Stierrennens wurden am Donnerstag 13 Teilnehmer zum Teil schwer verletzt. Bei der Stierhatz anlässlich des Festes zu Ehren des Lokalpatrons San Fermin werden die Bullen über eine 850 Meter lange Strecke in die Arena getrieben, wo sie in Kämpfen am Nachmittag den Tod finden. Zehntausende Einwohner und Touristen aus aller Welt verfolgen alljährlich das von Tierschützern scharf kritisierte Treiben.

Heuer rund 500 Verletzte
Bei der traditionellen Stierhatz in Pamplona sind in diesem Jahr rund 500 Menschen zumeist leicht verletzt worden. Für 55 Teilnehmer endete das lebensgefährliche Spektakel allerdings im Krankenhaus, wie die Rettungskräfte der nordspanischen Stadt am Samstag mitteilten.

Seit Beginn der Aufzeichnungen vor 83 Jahren kamen 13 Menschen in den Rennen ums Leben. Zuletzt wurde 1995 ein Amerikaner von einem Stier aufgespießt. International bekannt wurde das Fest des heiligen San Fermin durch den Roman "Fiesta" von Ernest Hemingway aus dem Jahr 1926.

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