04.07.2007 18:01 |

Neue Studie

Armut erhöht das Migräne-Risiko

Jugendliche aus sozial schwachen Familien haben ein erhöhtes Risiko, an Migräne zu erkranken. Das ergab eine Studie an 20.000 Teenagern durch US-Forscher Marcelo Bigal vom Albert-Einstein-College in New York.

Dabei zeigte sich, dass das Einkommen der Eltern einen erheblichen Einfluss auf das Kopfschmerzrisiko der Kinder hatte: In Haushalten mit einem Durchschnittseinkommen von weniger als 22.500 Dollar im Jahr litten 4,4% der Teenager unter Migräne.

Standen einer Familie hingegen jährlich mehr als 90.000 Dollar zur Verfügung, waren nur 2,9% betroffen. Gründe dafür könnten mehr Stress und eine schlechtere Ernährung sein. Schwerer als die finanzielle Situation wog nur die Veranlagung: Litten die Eltern unter Migräne, traf das auch auf acht bis neun Prozent der Kinder zu - unabhängig vom Einkommen.

Montag, 14. Juni 2021
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