28.06.2007 17:52 |

Sparen statt Kaufen

Was tun mit einem schönen ¿Batzen¿ Geld?

Eine Erbschaft oder ein Lotto-Gewinn - und plötzlich ist der Kontostand auf ungeahnte Höhen geklettert. Ein Wunschtraum für so ziemlich jeden. Nur: Was würde man mit dem neuen Reichtum machen? Verprassen? Nicht in Österreich. Einer aktuellen Studie zufolge würden mehr als die Hälfte der Österreicher das Meiste auf die hohe Kante legen!

Doch egal, was die Spontan-Vermögenden mit dem Geld vorhaben: An die große Glocke hängen würden den Gewinn die Wenigsten, wie Marketagent.com herausgefunden hat. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer würde sogar komplettes Stillschweigen über den großen Vermögenszuwachs bewahren. Nur die engste Familie würde etwas erfahren. Richtig gesprächig wären gerade einmal etwas mehr als zehn Prozent. 

Wohin mit dem Zaster?
Fast schon Einigkeit herrscht unter den Neureichen in Sachen Geldverwendung, die meisten bevorzugen das Sparbuch. Jeder Zweite würde hier seine Millionen parken – oder „verschimmeln“ lassen. Immerhin gut 44 Prozent der Befragten begäben sich erst einmal auf eine große Reise. Rund 43 Prozent würden das Geld teilen oder eine Immobilie kaufen. Jeder Dritte könnte sich vorstellen, aus dem Arbeitsleben auszusteigen und sich auf die faule Haut zu legen.  

Bei so viel Geld kämen viele der Befragten in Spenderlaune: Knapp ein Drittel würde eine Hilfsorganisation unterstützen – sogar mit einem relativ großen Anteil: im Schnitt gehen 13 Prozent des gesamten Geldbetrags an einen guten Zweck, wobei Organisationen, die sich für Kinder einsetzen, hier besonders beliebt sind.  

Auch zwischen dem starken und dem schönen Geschlecht gibt es Unterschiede: Während Männer mehr zu risikoreichen Börsengeschäften tendieren, würden Frauen die Summe lieber mit Freunden und Familie teilen oder sichere Immobilien erwerben. Und es bestätigt sich ein altes Klischee: Doppelt so viele befragte Frauen wie Männer könnten sich dazu hinreißen lassen, durch die Einkaufsmeilen zu ziehen und ihren Kleiderschrank komplett neu zu bestücken.

Montag, 21. Juni 2021
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