27.06.2007 12:24 |

Berg-Wunder

Bergsteiger überlebte 48 Stunden im Gletschereis

Am Dienstag wurde ein 34-jähriger Deutscher unverletzt aus einer rund 20 Metern tiefen Gletscherspalte geborgen. Er war bei einer Tour auf die Zugspitze abgestürzt und zwei Tage lang hilflos gefangen.

Der aus Landsberg am Lech in Bayern stammende Bergsteiger hatte unglaubliches Glück: Am Sonntag hatte er sich allein zu einer Tour auf die Zugspitze aufgemacht und war beim Überqueren des Zugspitzplatt-Gletschers durch den Schnee gebrochen und etwa 20 Meter in die Tiefe gestürzt. Beim Sturz in eine Gletscherspalte blieb der Alpinist wie durch ein Wunder unverletzt.

Auf den Absturz folgte ein 48-stündiges Martyrium im ewigen Eis der Zugspitze, ein verzweifeltes Warten auf Rettung. Erst zwei Tage später – also am Dienstag – wurde der 34-Jährige schließlich in der Gletscherspalte entdeckt. Im Rahmen einer sofort gestarteten Rettungsaktion der Bergwacht konnte der Mann ohne Verletzungen, allerdings mit Unterkühlungen geborgen werden.