Hollywood in OÖ

Hollywood-¿Sissi¿ soll am Traunsee sterben

Landeshauptmann Josef Pühringer versucht nun die Wogen zu glätten, damit der schöne Hollywood-Star Catherine Zeta-Jones ab Mai 2008 als „Sissi“ am Traunsee filmreif lieben und sterben kann: „Ein grandioses und förderungswürdiges Filmprojekt - wenn Oberösterreich auf der Leinwand erkennbar ist!“

„Sissi“-Dreharbeiten mit Hollywood-Megastars wie Catherine Zeta-Jones, Tom Hanks und Oscar-Preisträger Sean Penn im nächsten Jahr im Salzkammergut wären für das Filmland Oberösterreich eine unbezahlbare Tourismus-Werbung in aller Welt.

„Falls Drehorte wie Gmunden, die Kaiserstadt Bad Ischl und unser schönes Salzkammergut dann im Film auch wiedererkennbar sind“, lassen Pühringer und der für gewerbliche Filmförderung zuständige Landesrat Viktor Sigl die Linzer Produzentin Lilly Berger wissen. Die schmollend meinte, dass sie „Sissi“ auch in Bayern oder in Ungarn drehen könne, weil sie ja für ihren im Vorjahr in Oberösterreich mit Patrick Swayze in der Hauptrolle gedrehten Thriller „Jump“ nicht einen Euro Förderung gesehen hat. Das Argument der fehlenden Wiedererkennbarkeit sieht Berger nicht: „Patrick Swayze wird im Herbst bei Thomas Gottschalk in ,Wetten, dass..?´ für ,Jump´, Linz und Oberösterreich werben. Durch die ,Jump´-Drehs sind der Wirtschaft des Landes zudem immerhin gut zwei Millionen Euro zugute gekommen!“

Berger signalisiert Gesprächsbereitschaft und guten Willen: „Ich bin Patriotin, Oberösterreich liegt mir am Herzen - doch die Rahmenbedingungen müssen passen!“ Ihr im Wasserschloss Aistersheim eingemietet gewesener Regisseur und Drehbuchautor Joshua Sinclair hat indes Oberösterreich nach einem wilden Mietstreit mit dem Schlossherrn den Rücken gekehrt und sogar Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

 

 

Foto: AP/Michael O´Neill

Mittwoch, 23. Juni 2021
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