22.06.2007 12:07 |

PCs überholt

Erstmals mehr Notebooks als Desktops-PCs verkauft

2007 werden erstmals mehr mobile Notebooks als stationäre Personal Computer, so genannte Desktop-PCs, verkauft. Das hat eine aktuelle Erhebung des deutschen Branchenverbandes BITKOM ergeben.

Demnach werden im laufenden Jahr fünf Millionen Notebooks abgesetzt, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht. Die Zahl der verkauften Desktop-PCs bleibt mit 4,9 Millionen Stück auf dem Niveau des Vorjahres. Über beide Marktsegmente hinweg beträgt der Zuwachs 7,6 Prozent auf 9,9 Millionen Stück.

Neben der Mobilität sprechen weitere Argumente für den Kauf eines Notebooks: Die Bildschirmgrößen steigen und zahlreiche Modelle bieten mit integrierten UMTS-Funktionen neue Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs. Viele Kunden nutzen zudem die erweiterten Multimediafunktionen im Bereich Video, Foto und Musik, was den Austausch bestehender Geräte vorantreibt.

Bei Spiele-PCs sind dagegen die leistungsstarken und leichter erweiterbaren Desktops weiterhin erste Wahl. Davon abgesehen sei der Preisvorteil stationärer PC-Systeme jedoch nur noch gering, sagt BITKOM-Geschäftsführer Bernhard Rohleder. "Die Kunden bekommen mehr Leistung für weniger Geld."

Freitag, 25. Juni 2021
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